Frauenhaus

Herzlich Willkommen

Das Frauenhaus bietet körperlich und seelisch misshandelten oder von Misshandlung bedrohten Frauen und deren Kindern eine Zuflucht und Unterstützung.

Das Frauenhaus Duisburg wurde 1978 gegründet, um Frauen mit und ohne Kindern Schutz und Zuflucht bei häuslicher Gewalt zu gewähren. Sie erfahren hier durch 5 Mitarbeiterinnen Betreuung, um ihre Gewalterfahrungen zu verarbeiten und neue Perspektiven für ihre eigene Zukunft zu entwickeln. Das Frauenhaus verfügt über 9 Zimmer mit 22 Plätzen.

Gleichzeitig wollen wir die häusliche Gewalt anprangern und auf gesellschaftliche Veränderungen hineinwirken.

Auch heute, einige Jahre nach Einführung des Gewaltschutzgesetzes, sind Frauenhäuser nach wie vor unverzichtbar.

Aktuelles

WDR Lokalzeit berichtet über das Frauenhaus Duisburg
28.06.2017 - 09:59

Das Frauenhaus Duisburg in Trägerschaft des Evangelischen Christophoruswerkes war beispielhaft Thema in der WDR Lokalzeit Duisburg. Es ging um "Überfüllte Frauenhäuser" - was genau genommen heißt, das viele Frauenhäuser in der Region voll belegt sind und immer wieder hilfesuchende Frauen abweisen müssen.

Das Frauenhaus Duisburg hat beispielsweise 9 Plätze für Frauen und 13 für deren Kinder, die regelmäßig ausgelastet sind. In diesem Jahr mußten bisher fast 200 Frauen abgewiesen werden, weil kein Platz mehr zur Verfügung stand - eine Zahl, die jetzt bereits der des gesamten Vorjahres entspricht.

Studiogast Karin Bartl, die Leiterin der Frauenhaus Duisburg gGmbH, schilderte eindrücklich wie sehr sie und ihre Kolleginnen versuchen, dann doch noch einen Platz in umliegenden Häusern zu finden - damit die Frauen in der Notsituation eben nicht alleingelassen werden. Hilfestellung bietet das Frauen-Info-Netz, auf deren Webseite Verfügbarkeiten aktuell abgefragt werden können. Auch das Frauenhaus Duisburg ist dort präsent: www.frauen-info-netz.de.

Thema des Beitrages war auch die Finanzierung. Das Frauenhaus wird gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW. Etwa 40% des jährlichen Etats müssen aber aus Spenden finanziert werden. Hier wünscht sich Karin Bartl das Bund und Land stärker ihre Verantwortung sehen und wahrnehmen. Steigender Bedarf kann eben nicht mit einer spontanen Ausweitung der Plätze abgefangen werden, den personell ist das unter den gegebenen Umständen nicht zu leisten.

Zudem kommen viele Frauen mit einer Vielzahl von Problemen - im Vordergrund steht natürlich die häusliche Gewalterfahrung, daneben kann es aber auch noch nicht abgeklärte psychische Erkrankungen geben, auch die Kinder sind of traumatisiert, vielfach muss ein Gang durch die Behörden begleitet werden - kurzum: Jedes Einzelschicksal bedarf der intensivern Beratung und Begleitung.

Für den steigenden Bedarf sind die Strukturen aber momentan nicht ausgelegt. Umso wichtiger, das Karin Bartl vom Frauenhaus Duisburg die Gelegenheit bekam, die Situation aus Sicht der Betroffenen zu schildern. Auch die neue NRW-Landesregierung wird sich messen lassen können, denn auf Seite 106 und 107 des gerade geschlossenen Koalitionsvertrages von CDU und SPD wird explizit auf das Thema Gewalt gegen Frauen eingegangen und eine Stärkung des Systems angestrebt. Der Bedarf ist da!

Weiter Infos zum Frauenhaus Duisburg gGmbH finden Sie unter www.frauenhaus-duisburg.de.

Dort finden Sie auch weitere Angaben, wie Sie das Frauenhaus Duisburg unterstützen können. Ein Hilfe die dringend nötig ist und direkt hilft.

Der WDR Lokalzeit Duisburg Beitrag steht noch für 7 Tage in der WDR Mediathek - Sie finden den Beitrag hier.


Deutsch-Lernbücher für Bewohnerinnen des Frauenhaus
17.03.2017 - 10:53

Mayersche Buchhandlung spendet Deutsch-Lernbücher.

Jedes Jahr werden im Frauenhaus Duisburg viele Migrantinnen aufgenommen, im letzten Jahr hatten 57% der Frauen im Frauenhaus keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Es gibt immer wieder Frauen, die die deutsche Sprache noch nicht erlernen konnten. Die Gründe dafür sind sehr vielseitig, geflüchtete Frauen zum Beispiel leben erst seit kurzer Zeit in Deutschland. Frauen berichten uns aber auch, dass der gewalttätige Ehemann oder Partner sie daran gehindert habe einen Integrationskurs zu besuchen, um die Frau weiter in der Abhängigkeit zu wissen.

Wenn Migrantinnen, die noch kein Deutsch sprechen können, im Frauenhaus Schutz suchen, können sie in der Regel nicht sofort zu einem Integrations- / Deutschkurs gehen, weil nicht klar ist, wie lange sie im Frauenhaus oder auch in Duisburg bleiben werden.

Wir freuen uns daher sehr über die Spende der Mayerschen Buchhandlung:
20 Deutsch-Lernbücher „Deutsch lernen von Anfang an“.

So wird es den Frauen ermöglicht, hier im Frauenhaus Deutsch zu lernen um wieder selbstständiger den Alltag zu bewältigen.

Vielen herzlichen Dank, auch im Namen der Bewohnerinnen, an die Mayersche Buchhandlung!


Internationalen Frauentag 8. März 2017 - Infoaktion
01.03.2017 - 14:42

Das Frauenhaus Duisburg gGmbH informiert am internationalen Frauentag über sein Unterstützungsangebot für Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Da die Arbeit des Frauenhaus Duisburg auch auf Spenden angewiesen ist, erfahren Sie auch, wie Sie mit Geld- und Sachspenden gezielt helfen können.

Zudem werden noch Kinderschminken und Waffeln angeboten.

  • Wann: Mittwoch der 08.03.2017, 14:00 – 18:00 Uhr
  • Wo: dm–drogerie markt, Sternbuschweg 219, 47057 Duisburg

Jetzt auch online spenden - einfach und sicher
01.02.2017 - 16:53

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD Bank) stellt das Spendenportal "KD-onlineSpende" zur Verfügung. Organisationen mit gemeinnützigen Projekten können so auch die Möglichkeit der Online-Spende anbieten - einfach und sicher. Das Frauenhaus Duisburg gGmbH ist auch dort vertreten. Folgen Sie einfach dem Link zum Online-Spendenportal der KD-Bank, und unterstützen Sie das Frauenhaus Duisburg mit einer Online-Spende. Dort erfahren Sie auch mehr über den aktuellen Schwerpunkt unserer Arbeit.  Zur KD OnlineSpende für das Frauenhaus Duisburg.


Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
24.01.2017 - 11:10

Der 14. Februar ist ein internationaler Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Kampagne "One Billion Rising" will das Thema in die Köpfe und Herzen der Menschen bringen - mit Tanzen und Trommeln. Viele Duisburger Frauen - und Mädchegruppen beteiligen sich an dieser zeitgleich auf der ganzen Welt stattfindenden Aktion - so auch das Frauenhaus Duisburg gGmbH.

Setzen Sie ein Zeichen und kommen Sie in die Duisburger Innenstadt:
STEH AUF - MACH MIT - TANZ MIT

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es hier.


Ehrenamtliche Dolmetscherinnen für die Beratung gesucht
24.11.2016 - 14:31

Das Frauenhaus Duisburg bietet psychisch und physisch misshandelten Frauen mit ihren Kindern Schutz und Zuflucht. Die Bewohnerinnen und ihre Kinder erhalten Unterstützung bei der Bewältigung der Gewalterfahrungen und werden im Rahmen der Konzeption der Frauenhaus Duisburg gGmbH ermutigt und motiviert, neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Des Weiteren werden Krisenintervention und Sozialberatung, sowie Anbindung an weiteren Hilfsorganisationen angeboten. Für die Kinderbetreuung verfügt das Frauenhaus Duisburg über einen hauseigenen Kindergarten.

Jedes Jahr haben mehr als 50% der Klientinnen im Frauenhaus Duisburg einen Migrationshintergrund und die eigenen finanziellen Mittel des Frauenhauses für professionelle Dolmetscher sind meist schon im ersten Quartal des Jahres erschöpft.

Daher suchen wir ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, die während der Beratungsgespräche mit den Klientinnen dolmetschen können - insbesondere in türkisch, arabisch, russisch, rumänisch oder bulgarisch.

Die entstehenden Fahrtkosten können vom Frauenhaus Duisburg nach Absprache übernommen werden. Über die ehrenamtliche Tätigkeit kann auf Wunsch auch eine Bescheinigung ausgestellt werden.

Bitte melden Sie sich telefonisch, wenn Sie sich für ein Ehrenamt im Frauenhaus Duisburg interessieren:

Frauenhaus Duisburg gGmbH
Fr. Bartl
Tel: 0203 / 370073


Die 3 Euro-Charity-SMS
23.11.2016 - 22:31

Spontan, schnell und einfach.

Die Charity-SMS ermöglicht Ihnen dem Frauenhaus Duisburg eine kleine Unterstützung zukommen zu lassen, die für uns aber eine große Wirkung hat und uns sehr hilft. Wir bedanken uns schon jetzt sehr herzlich dafür.

Halten Sie Ihr Handy bereit und lesen Sie weiter, denn so funktioniert´s:

Mehr lesen...

"Warnsignale" Einladung zur Ausstellungseröffnung am 25.11.2016
08.11.2016 - 14:44

Das Frauenhaus Duisburg gGmbH ist Partner am Runden Tisch "Gewaltschutzgesetz für Duisburg". Für den diesjährigen Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen (25.11.2016) plant der Runde Tisch  eine gemeinsame Präventionskampagne.

Der Runde Tisch möchten dies - wie auch in den vergangenen Jahren - zum Anlass nehmen, um auf das Thema "Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Duisburg" aufmerksam zu machen und zeigt die Ausstellung "Warnsignale", die vom Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW e.V. konzipiert wurde und gerade auch für Heranwachsende geeignet ist, sich mit der Thematik zu befassen.

Die Ausstellungstexte sind mehrsprachig: Deutsch, Russisch, Französisch, Spanisch, Englisch und Türkisch.

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung ein!

Wann: Freitag, den 25.11.2016 um 11.30 Uhr
Wo: Königstr. 13, 47051 Duisburg


Frauenhaus Duisburg gGmbH beteiligt sich am Frauen-Info-Netz
13.10.2016 - 16:54

"Frauennetz gegen Gewalt" ist die inhaltliche Ausrichtung des Frauen-Info-Netz. Es informiert über freie Plätze in den Frauenhäusern und stellt auf seiner Internetpräsenz umfangreiche Adressdatenbank zur Verfügung. Dadurch wird es möglich, schnell und unkompliziert z.B. Frauenhäuser, Beratungsstellen und Notdienste ausfindig zu machen und Kontakt mit ihnen aufzunehmen.

Bei der Suche nach freien Frauenhausplätzen gibt es die Möglichkeit, die NRW-Karte zu nutzen. Am Farbstand der Frauenhäuser ist zu erkennen, ob es im jeweiligen Haus noch freie Plätze gibt. Alternativ wird eine Suche nach Orten oder Kreisen angeboten. Hierüber gibt es weitere Informationen zu den Frauenhäusern.

Das Frauennetz gegen Gewalt ist ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW. Weitere Infos im Internet unter: www.frauen-info-netz.de.


Fahrrad-Spende gibt Mobilität zurück
27.06.2016 - 10:44

Das Projekt „GBA bewegt - Fahrräder für Duisburger“ ist eine Kooperation der GBAmbH (Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung mbH) mit dem jobcenter Duisburg. Langzeitarbeitslose Duisburger reparieren und restaurieren gespendete Fahrräder, die dann an gemeinnützige Einrichtungen im Duisburger Stadtgebiet verteilt werden. Bedürftige Duisburger bekommen so die Chance wieder mobiler zu sein.

Das Frauenhaus Duisburg erhielt nun als erste gemeinnützige Einrichtung 10 Damen- und Kinderfahrräder aus dem Projekt. Zur Übergabe der Fahrräder waren Vertreter der Kooperationspartner GBAmbH, jobcenter und Lions Club Hamborn anwesend (siehe Foto). Die Bewohnerinnen werden dadurch mehr Mobilität gewinnen, denn viele der Frauen konnten bisher keinen Führerschein machen und haben oft nicht das Geld für ein Monatsticket für Bus und Bahn. Der Einkauf wird leichter und gemeinsame Radtouren stärken das Gruppengefühl. Auch die Kinder erlangen mehr Selbstbewusstsein, wenn Sie sich auf dem Fahrrad austesten können. Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung.

Das GBA-Projekt endet am 28.02.2017. Bis dahin können weiter gebrauchte Fahrräder gespendet werden. Für die Übergabe der Fahrräder wenden Sie sich bitte an: GBAmbH, Michael Gördes (Niederlassungsleitung), Konrad-Adenauer-Ring 9-13, 47167 Duisburg, Tel: 0203 / 5185152, Mobil: 0176 / 14444203


Sparkasse Duisburg bleibt treuer Unterstützer
09.06.2016 - 20:11

Auch 2016 engagiert sich die Sparkasse Duisburg wieder mit einer großzügigen und für das Frauenhaus existentiellen Spende. Etwa 40% des järhlichen Etats muss das Frauenhaus Duisburg aus Spendenmitteln finanzieren. Die Spende der Sparkasse ist dafür ein wertvoller Beitrag und sichert den Bestand des Frauenhaus Duisburg als Zufluchtsort für Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben oder von ihr bedroht sind. Ebenso wird die pädagogische Arbeit im Frauenhaus für die Kinder der Schutzsuchenden gesichert. So können neue Lebensperspektiven für und mit den Betroffenen erarbeitet werden. Wir bedanken uns sehr herzlich dafür.


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